Das Testament

Eines der wichtigsten Dokumente: Das Testament, auch letztwillige Verfügung genannt, ist die am häufigsten gewählte Form, über den Nachlass zu verfügen. Wer ein Testament errichtet, muss mündig, also mindestens 18 Jahre alt und urteilsfähig sein.

Der Kern eines Testaments sind die Anordnungen darüber, was bei Tod des Verfassers mit dem Nachlass, also dem Geld, dem Mobiliar, also allen Wertsachen geschehen soll. Weiter können darin verschiedene Anordnungen enthalten, solcher Persönlicher Natur für den Fall des Todes, wie die gewünschte Art des Begräbnisses (Vorsicht) oder des Grabsteins sowie über die Einsetzung eines Willensvollstreckers. Es gibt zwei Arten von Testamenten:

1) Das Eigenhändige (übliche Form)

Es muss von der Person, die es verfasst, von Hand geschrieben werden, und zwar von Anfang bis Ende inklusive allfälliger Zusätze. Weiter muss es das genaue Datum mit Tag, Monat und Jahr enthalten sowie die Unterschrift.

2) Das öffentliche Testament

Es wird von einer Urkundsperson (ZH: Notar) nach den Angaben des eigentlichen Verfassers niedergeschrieben und datiert. Die Testamentsurkunde wird dann von beiden unterschrieben. Zwei Zeugen müssen mit Ihrer Unterschrift zudem bestätigen, dass die betreffende Person urteilsfähig ist und das diese die Urkunde gelesen hat. Die Zeugen müssen dabei nicht erfahren, was darin steht.

Ein Testament kann jederzeit abgeändert oder aufgehoben werden. Sie können es ganz einfach zerreissen, verbrennen oder auch Textteile durchstreichen (Datum der Änderung). Grundsatz: Weil letztwillige Verfügungen oft für eine ferne Zukunft getroffen werden müssen, sollte man sie regelmässig überprüfen.

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